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Mehr erfahren30 Grad+ Essentials & Tipps: Hautpflege bei Hitzewelle
Wer genauso besessen ist von der Wetter-App wie meine beste Freundin, weiss: Es wird heiss diese Woche. Wir reden von über 30 Grad in weiten Teilen der Schweiz — und ehrlich gesagt ist das für unseren Körper richtig viel Arbeit. Wir wollen, dass du so gut wie möglich durch die nächsten Tage kommst. Deshalb haben wir hier das gesammelt, was du über Hautpflege bei Hitzewelle wirklich wissen musst.
Was eine Hitzewelle mit deiner Haut macht
Wenn es heiss wird, versucht unser Körper ständig, seine Temperatur zu regulieren. Deshalb schwitzen wir. Dabei verlieren wir Wasser — und je nach Schweissmenge auch Mineralstoffe. Das macht unsere Haut empfindlicher als sonst, gerade jetzt im Sommer.
Hydration ist also wichtig. Aber nicht nur von innen. Auch deine Haut braucht jetzt Support: milde Reinigung, leichte Feuchtigkeit — und bitte nicht alles weglassen, nur weil sich die Haut ölig anfühlt. Genau das ist der Fehler, den die meisten machen, und genau darüber sprechen wir gleich noch mehr.
1. SPF ist nicht optional
Achte auf Breitspektrum-Schutz. Das bedeutet, dass dein SPF sowohl vor UVA- als auch vor UVB-Strahlen schützt. UVA ist besonders relevant für vorzeitige Hautalterung und Pigmentierung, UVB vor allem für Sonnenbrand — beide können die Haut ordentlich belasten.
Wenn du zu Pickelmalen oder Hyperpigmentierung neigst, ist Sonnenschutz für dich besonders wichtig. UV-Strahlung kann dunkle Flecken verstärken und dafür sorgen, dass sie länger sichtbar bleiben — also genau das Gegenteil von dem, was du willst.
Unser aktueller Liebling fürs Gesicht: die Glow Drops. Für den Körper: All Day Sunscreen. Und denk dran: alle zwei Stunden nachcremen, oder direkt nach dem Schwimmen oder wenn du stark geschwitzt hast.
Dein Scheitel zählt auch.
Das wird so oft vergessen, aber Kopfhaut, Haaransatz und Stirn sind extrem exponiert. Also wirklich: das ganze Gesicht inklusive Haaransatz eincremen. Wenn du länger draussen bist, gib eine dünne Schicht SPF auf den Scheitel oder trag einen Hut.
2. Die Hydration-Wahrheit, die du verstehen solltest.
Ölige Haut kann trotzdem dehydriert sein. Und wenn du deine Haut zu stark austrocknest, kann sie sich noch öliger, spannender oder unruhiger anfühlen — das Gegenteil von dem, was du eigentlich willst. Ein Ritual für heisse Tage:
- Starte abends mit einem Balm- oder Öl-Cleanser. Eine Minute einmassieren, mit Wasser emulgieren und abwaschen.
- Danach eine zweite, sanfte Reinigung — pH-balanciert, nicht austrocknend, gerne milchig oder mit sanft klärenden Wirkstoffen.
- Ein leichtes Serum, das hydratisiert und die Hautbarriere unterstützt.
- Eine leichte Feuchtigkeitscreme — auch wenn sich die Haut ölig anfühlt. Gerade dann kann sie helfen.
3. Hydration von innen genauso wichtig wie von aussen
Wir wissen alle, dass wir genügend trinken sollten. Was zusätzlich helfen kann, den Körper von innen heraus zu unterstützen, sind wasserreiche, frische Lebensmittel: Gurke, Zucchetti, Blattsalate, Minze, Koriander und ein frisches Limetten-Dressing.
Sie liefern Flüssigkeit, fühlen sich leicht an und machen es einfacher, auch an heissen Tagen gut für dich zu sorgen.
Unser liebstes Hitzewelle-Ritual: eine frische Sommer-Bowl
Du brauchst:
- Eisbergsalat, in feine Streifen geschnitten
- Gurke, fein gewürfelt oder in dünne Scheiben geschnitten
- Tomaten, geviertelt
- Edamame
- Eine Handvoll Koriander, grob gehackt
- Ein paar Blätter Minze, fein geschnitten
Miso-Limetten Dressing - Protein nach Wahl
So geht’s:
Alles klein schneiden und in eine grosse Schüssel geben. Edamame und dein Protein nach Wahl dazugeben, Miso-Dressing darüber verteilen und gut vermengen.
Fertig ist deine Summer Bowl, die sich leicht, frisch und richtig gut anfühlt — genau das, was unser Körper an heissen Tagen oft braucht.
Du willst die ganze Routine als fertiges Ritual?
Wir haben alles, was hier erwähnt wird, in einer Kollektion zusammengestellt.