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Mehr erfahrenSo gelingt dir der Umstieg zum natürlichen Deo
Inhaltsverzeichnis
Warum zu einem natürlichen Deo wechseln?
Wusstest du, dass sich das Interesse am Wort «Deodorant» in der Schweiz in den letzten 5 Jahren verdoppelt hat? Und das hat einen Grund: Deos fallen je länger je mehr auch in den Skinification-Trend – das heisst, man will nicht einfach nur noch ein Deo, das unangenehme Gerüche überdeckt, oder ein Antitranspirant, das das Schwitzen mindert. Die Frage ist vielmehr: Was kann mein Deo sonst noch? Aufhellend, beruhigend, hilft es mit eingewachsenen Haaren – und ganz wichtig: Enthält es Inhaltsstoffe, die in irgendeiner Form schädlich oder irritierend sein könnten? Genau aus diesem letzten Punkt ist eine neue Kategorie erwachsen: natürliche Deodorants.
Aber was genau ist ein natürliches Deodorant, und kann das im Alltag wirklich funktionieren? Wir teilen unsere ehrliche Erfahrung aus den letzten zwei Jahren mit den Deodorants von Corpus Naturals.
Kurz als Einschub: Deodorant vs. Antitranspirant
Bevor wir uns den natürlichen Deodorants widmen – Deos und Antitranspirants sind in ihrer Wirkungsweise verschieden. Die Differenzierung ist wie folgt: Ein Antitranspirant ist ein Produkt, das die Schweissproduktion durch Aluminiumsalze vorübergehend reduziert, indem es die Schweissdrüsen verengt. Das heisst, das Schwitzen wird aktiv gehemmt und Geruch vorgebeugt. Was ich auch nicht wusste: Man trägt es am besten abends auf, auf saubere und trockene Haut, wenn man wenig schwitzt – damit es nicht gleich wieder abgewaschen wird, bevor es überhaupt wirkt. Ein Deodorant – lateinisch «Entriecher» – wurde dafür entwickelt, Geruch zu reduzieren. Du schwitzt also, riechst aber gut dabei.
Viele Deo- und Antitranspirantmarken versprechen in ihren Marketingkampagnen einen Schutz von bis zu 72 Stunden – darüber könnt ihr einen Artikel von letztem Juli auf 20 Minuten lesen. Kurz zusammengefasst: Das 72h-Versprechen gilt bei Laborbedingungen – für Deos sind wir realistisch eher bei 24 Stunden, und bei Antitranspirants je nach Aktivität, Schweisslevel und Dusche ein bisschen drüber.
Warum wir fast nie von natürlichen Antitranspirants hören, hat ebenfalls einen Grund. Obwohl Aluminium natürlichen Ursprungs ist, werden die Aluminiumsalze – welche als Aluminum Chlorohydrate, Aluminum Chloride, Aluminum Stearate und Ammonium Alum auf dem INCI, der Internationalen Nomenklatur für kosmetische Inhaltsstoffe, aufgeführt sind – industriell hergestellt.
Aber was ist jetzt ein natürliches Deodorant?
Also, let's get down to business. Gibt es eine Definition, oder handelt es sich hier nur um einen Marketinggag? Eine gesetzlich und einheitlich festgelegte Definition gibt es per EU- bzw. europäischem Kosmetikrecht nicht. Eine Marktdefinition könnte aber wie folgt zusammengefasst werden: Ein natürliches Deo ist ein Deo, das Körpergeruch reduziert und die Schweissproduktion nicht mit klassischen Antitranspirant-Wirkstoffen blockiert. Es wird überwiegend mit naturbasierten bzw. in Naturkosmetik-Standards akzeptierten Inhaltsstoffen formuliert. Ich würde bei uns sogar noch einen Schritt weitergehen und sagen, dass wir ebenfalls darauf achten, dass dies für Duftstoffe gilt. Aber das ist noch einmal einen separaten Artikel wert – let's not get into that shall we.
Mein Beweggrund – und was die Wissenschaft dazu sagt
Mein Beweggrund dafür, dass ich mich nach einem natürlicheren Deo umgeschaut habe, war, weil ich von den Aluminiumsalzen gehört hatte und der Verbindung zu Krebs und hormonellen Einflüssen. Interessanterweise wurde diese Diskussion nicht durch eine fundierte Studie ausgelöst, sondern durch eine virale E-Mail-Kette in den späten 1990ern – die Behauptungen verbreiteten sich schneller als die Wissenschaft hinterherkam, und plötzlich erschienen Artikel in grossen Medien, ohne dass echte Belege vorlagen.
Was es in den 1990ern aber tatsächlich gab, war eine interessante epidemiologische Beobachtung: Studien stellten fest, dass bis zu 61% der Brustkrebsfälle im oberen äusseren Quadranten der Brust auftraten – also genau in der Region, die am nächsten zur Achselhöhle liegt, wo täglich Deo oder Antitranspirant aufgetragen wird. Das war kein Beweis, aber ein Hinweis, der Fragen aufwarf.
Dr. Philippa Darbre nutzte genau diese Beobachtung als Ausgangspunkt und stellte Anfang der 2000er Jahre die Theorie auf, dass Aluminiumsalze östrogenähnlich wirken könnten – als sogenannte Metalloöstrogene. Die Logik: Östrogen kann das Wachstum von Brustkrebszellen fördern, und wenn Aluminium ähnlich wirkt, könnte die tägliche Anwendung direkt neben der Brust relevant sein. Laborstudien zeigen zudem, dass Aluminium in menschlichen Zellen östrogensensitive Gene aktivieren kann – ohne dass echtes Östrogen vorhanden ist – und nachweislich DNA-schädigende Eigenschaften hat. Was das bei langfristiger täglicher Anwendung bedeutet, ist bis heute nicht abschliessend geklärt.
Auch heute, über 20 Jahre später, ist die Datenlage nicht abschliessend geklärt und die Meinungen spalten sich. Verschiedenste Studien wurden durchgeführt, jedoch oft mit unterschiedlichen Protokollen oder Ansätzen. Zwei der neuesten möchte ich aber trotzdem erwähnen, weil sie mir beim Einordnen geholfen haben.
Die Innsbruck-Studie
Die erste wurde an der Medizinischen Universität Innsbruck durchgeführt, von 2013 bis 2016, mit insgesamt 460 Frauen – 210 mit Brustkrebsdiagnose und 250 gesunde Kontrollpersonen, nach Alter abgeglichen. Die Studie untersuchte sowohl das Verhalten mit Unterarm-Produkten vor dem 30. Lebensjahr als auch Aluminiumrückstände im Brustgewebe.
Das bemerkenswerte Resultat: eine signifikante Assoziation wurde gefunden – aber vor allem bei Frauen, die vor dem 30. Lebensjahr mehrmals täglich ein Antitranspirant verwendet hatten. Natürlich hat auch diese Studie ihre Limitationen – solche Untersuchungen sind stark davon abhängig, wie gut sich die Probandinnen an ihr früheres Verhalten erinnern können. Die Autoren haben bewusst darauf geachtet, dass jüngere Frauen sich möglicherweise besser an die Jahre vor dem 30. Lebensjahr erinnern als ältere – eine Verzerrung, die in der Studie als mögliche Limitation erwähnt wird. Um die Interviews so neutral wie möglich zu halten, wurden zudem speziell geschulte Fachpersonen eingesetzt. Zusätzlich wurden weitere Faktoren untersucht, um Wechselwirkungen besser einordnen zu können.
Wichtig dabei: die Studie kann nicht definitiv sagen, dass diese Aluminiumrückstände im Brustgewebe vom Antitranspirant stammen – Aluminium gelangt auch über Nahrung, Wasser und andere Quellen in den Körper. Was sie aber zeigt: die Assoziation ist stark genug, dass die Autoren nach dem Vorsorgeprinzip empfehlen, vorsichtig mit kosmetischen Unterarmprodukten – also Deos und Antitranspirantien, welche Aluminiumsalze enthalten – umzugehen. Und das war für mich persönlich Grund genug.
Die Mandriota-Studie
Die zweite Studie ist eine Laborstudie von Mandriota et al., publiziert 2016 im International Journal of Cancer. Sie untersuchte nicht Menschen, sondern Zellen – aber das macht sie nicht weniger relevant. Die Forscher setzten normale Brustdrüsenzellen über mehrere Wochen Aluminiumkonzentrationen aus, die jenen entsprechen, die tatsächlich im menschlichen Brustgewebe gemessen werden. Das Resultat: die Zellen veränderten sich dauerhaft und bildeten in Tiermodellen Tumoren und Metastasen – Kontrollzellen ohne Aluminium taten das nicht. Die Autoren sind vorsichtig: sie sagen nicht, Aluminium verursacht Brustkrebs. Aber sie sagen, es ist alles andere als biologisch inert. Und das ist für mich ein Unterschied.
Meine persönliche Schlussfolgerung
Bevor wir zu unserer eigenen Erfahrung und unseren Tipps übergehen, ist es mir wichtig zu betonen: die Wissenschaft hat noch keinen Konsensus gefunden. In einer Zeit, wo wir so viel Zugang zu Informationen haben wie nie zuvor, sollten wir uns stets bemühen, unsere eigene Meinung zu bilden und Quellen kritisch zu prüfen. Neugierig bleiben – und uns nicht auf eine einzige Position abstützen.
«Mir persönlich ist die Datenlage zu unklar, als dass ich mit gutem Gewissen Produkte mit Aluminiumsalzen verwenden würde. Wenn ich es also an einer Stelle aktiv vermeiden kann – dann werde ich das tun.»
Meine Erfahrung mit dem Santalum Stick von Corpus Naturals
Ich bin wohl so etwas wie ein die-hard Fan vom Santalum Stick von Corpus Naturals. Aber ehrlich gesagt hatte ich keinen perfekten Start.
In den ersten Wochen habe ich einiges falsch gemacht – vor allem aus Unwissenheit darüber, was gerade passiert und worauf ich achten muss. Ich habe das Deo oft direkt nach der Rasur aufgetragen, ohne zu warten bis die Haut trocken war. Ich habe es gleich verwendet wie ein herkömmliches Produkt, was vor allem in der Umstiegsphase nicht ideal ist. Das Resultat war, dass meine ersten Wochen holpriger waren als sie hätten sein müssen – nicht wegen des Produkts, sondern wegen mir.
Was mich trotzdem drangehalten hat, war das Gesamtgefühl.
Schwer zu beschreiben, aber es ist dieses Bewusstsein, dass man weiss was auf der eigenen Haut landet. Kein schlechtes Gewissen beim Auftragen. Und mit der Zeit – wenn man es richtig macht – funktioniert es.
Wenn euch jetzt auch das Interesse gepackt hat und ihr gerne ein natürlicheres Deodorant ausprobieren möchtet, habe ich euch hier meine besten Tipps zusammengefasst.
So bereitest du dich auf den Umstieg vor
Den richtigen Moment wählen
Der Umstieg soll geplant sein. Ich würde empfehlen, eine Woche zu wählen, in der nicht viel los ist – keine grosse Präsentation, nicht zu viele Verabredungen. Warum? Wenn wir gestresst sind, schwitzen wir mehr, weil wir Hormone wie Adrenalin ausschütten. Diese aktivieren die ekkrinen Schweissdrüsen, besonders unter den Achseln, aber auch an Hand- und Fusssohlen – ein ganz normaler Teil der Kampf-oder-Flucht-Reaktion. Hinzu kommt, dass vor allem nach langem Antitranspirantgebrauch die Schweissdrüsen in der ersten Phase aktiver sein können als gewohnt. Ein ruhiger Start macht also wirklich den Unterschied.
Rückstände lösen – vor allem nach Antitranspirantgebrauch
Aluminiumsalze können durchaus eine Weile brauchen, um sich vollständig zu lösen. Der direkte Effekt ist je nach Dusche und Aktivität nach etwa 24 Stunden verschwunden – je nach Konzentration kann es aber bis zu einer Woche dauern, bis alle Rückstände vollständig gelöst sind. Es kann helfen, die Achseln in der Dusche mit lauwarmem Wasser zu reinigen – heiss muss es nicht sein. Auch ein mildes Enzympeeling kann unterstützend wirken.
Was passiert in den ersten Wochen?
Die Übergangsphase verstehen
Der Körper hat jahrelang unter dem Einfluss von Aluminium gestanden – die Umstellung braucht Zeit. Was in diesen Wochen passiert, ist kein Versagen des Produkts, sondern ein Zeichen, dass der Körper wieder frei arbeitet.
- WOCHE 1
Überraschend unauffällig. Der Körper ist noch gewohnt, wie das Aluminium gewirkt hat – die Schweissdrüsen sind noch nicht vollständig aufgewacht. Viele bemerken in dieser Phase kaum einen Unterschied zu vorher.
- WOCHE 2
Jetzt beginnt die eigentliche Umstellung. Die Schweissdrüsen werden aktiver, der Körper beginnt sich zu entgiften. Mehr Feuchtigkeit ist normal – und so ist auch etwas mehr Geruch möglich, weil geruchsbildende Bakterien in dieser Phase erhöht sind.
Woche 2 ist der Moment, wo viele aufgeben. Nicht aufgeben!
- WOCHE 3–4
Der Körper findet sein natürliches Gleichgewicht. Feuchtigkeit und Bakterienlevel pendeln sich ein. Wer konsequent bleibt, stellt oft fest: weniger Geruch als je zuvor – weil der Körper gelernt hat, sich selbst zu regulieren.
Richtig auftragen
Immer auf trockene, saubere Haut – das ist der wichtigste Tipp. Nur wenige Striche reichen, zu viel Produkt wirkt kontraproduktiv. Direkt nach der Rasur unbedingt warten, bis die Haut vollständig abgetrocknet und beruhigt ist – das war mein grösster Fehler am Anfang. In den ersten Wochen kann ein zweites Auftragen am Tag helfen, vor allem wenn man viel schwitzt oder Sport treibt. Nach der Umstellung regelt sich der Körper meist von selbst.
GUT ZU WISSEN
Wer viel schwitzt oder Sport treibt: In den ersten Wochen kann ein zweites Auftragen am Tag helfen. Nach der Umstellung regelt sich der Körper meist von selbst.
Wenn sich alles eingependelt hat
Geduld als Strategie
Mein Tipp: Gib deinem Körper mindestens drei bis vier Wochen, bevor du ein Urteil fällst. Die meisten berichten, dass sich alles danach eingependelt hat – und sie nicht mehr zurückwollen.
Auf den Körper hören
Manche Haut reagiert empfindlich auf Backpulver – weshalb Corpus bewusst darauf verzichtet. Die Formel basiert auf Magnesium und pflanzlichen Inhaltsstoffen, die auch empfindliche Haut langfristig vertragen. Auch natürliche Deos können Duftstoffe enthalten – teils natürliche, teils synthetische – daher wird immer geraten, das Deo nicht direkt auf frisch rasierte Haut aufzutragen. Falls du trotzdem einen Ausschlag oder ein Ekzem bemerkst, ist es ratsam, das Produkt nicht weiterzuverwenden und abzuwarten, ob es abheilt. Duftstoffallergien äussern sich oft als rote, juckende Flecken, Ausschlag, Pusteln oder Bläschen – Ekzeme hingegen als eher schuppende oder entzündete Hautstellen.
Mein Fazit
Nach vier Wochen war bei mir das Experiment abgeschlossen und ich hatte mich vollständig an das Deo gewöhnt. Der Schweiss reguliert sich, das Mikrobiom der Achselhöhle ist im Gleichgewicht, und Geruch ist kaum noch ein Thema. Der Santalum Deo Stick von Corpus ist definitiv in meinem Badezimmer eingezogen – und ich würde ihn nicht mehr hergeben.
«Das ist der Moment wo aus einem Experiment eine Gewohnheit wird – und aus einer Gewohnheit eine Überzeugung.»
Corpus Naturals – die Marke dahinter
Corpus Naturals wurde 2015 von JP Mastey gegründet – die eigentliche Reise begann jedoch, als er sich als werdender Vater auf die Geburt seines ersten Kindes vorbereitete. Als jemand, der schon lange in der Beautywelt unterwegs war, stiess er dabei auf etwas, das ihn störte: Viele Produkte, die als «Clean» gelabelt waren, waren es entweder nicht wirklich – oder sie funktionierten schlicht nicht gut genug. Es fehlte der Schnittpunkt zwischen wirklich sauberen Inhaltsstoffen und einer Erfahrung, die sich hochwertig anfühlt. Mit Corpus schuf er genau das: eine Marke, die saubere Inhaltsstoffe und eine durchdachte, anspruchsvolle Produkterfahrung zusammenbringt.
Corpus achtet bei der Formulierung auf eine moderne, hautbewusste Zusammensetzung. Die Produkte sind so aufgebaut, dass sie wirksam sind, sich angenehm anwenden lassen und gleichzeitig auf viele klassische, eher kontrovers diskutierte Inhaltsstoffe verzichten. Statt stark okklusiver oder unnötig belastender Formulierungen setzt die Marke auf einen reduzierten, funktionalen Ansatz mit pflanzenbasierten oder natürlich inspirierten Komponenten.
Das bedeutet konkret: keine Parabene, keine Phthalate, kein SLS, keine synthetischen Duftstoffe, kein Aluminium, kein Talkum, keine erdölbasierten Inhaltsstoffe. Und natürlich – wie wir bereits ausführlich besprochen haben – kein Backpulver.
Auch beim Thema Nachhaltigkeit geht Corpus einen konsequenten Weg: 94% der Produktion läuft auf Solarstrom, die Materialien sind recycelbar und die gesamte Produktion findet lokal statt. Die Flaschen werden nur 17 Meilen von der Abfüllfabrik produziert, das Lager liegt nur 7 Meilen entfernt. Transportdistanzen werden so klein wie möglich gehalten – und das merkt man.
Und die Duftstoffe?
Eine berechtigte Frage – denn Corpus Naturals verwendet durchaus Duftstoffe. Der Unterschied liegt im Ursprung: Corpus-Düfte werden ausschliesslich aus ätherischen Ölen, Pflanzenextrakten und botanischen Mischungen zusammengesetzt. Keine synthetischen Aromastoffe – denn hinter synthetischen Düften, oder dem Begriff «Fragrance» wenn nicht als natürlich gekennzeichnet, können bis zu 3000 geheim gehaltene, im Labor hergestellte Komponenten stecken.
Was dabei bei Corpus entsteht, sind keine typischen Naturkosmetik-Düfte – sondern unverwechselbare Duftkompositionen, die sich eher an der Welt der Parfumerie orientieren als an der klassischen Körperpflege. Jeder einzelne Duft wurde nach der traditionellen Duftarchitektur aufgebaut: Basis-, Mittel- und Topnote. Für natürliche Düfte ist das eher unüblich – und genau darin liegt der Durchbruch. Jeder Duft hat über ein Jahr Entwicklung mit sich gebracht.
Die Duftnoten bei Self Kaer
Aktuell führen wir bei Self Kaer drei Duftvarianten des Corpus Deodorant Sticks:
Ein ausgewogener, klassischer Sandelholzduft mit erdigen Untertönen und einer Basisnote aus Amber – er erinnert an frisch geschnittenes Holz und entfaltet dabei eine vielschichtige Komplexität, die man von einem natürlichen Deo nicht erwartet.
Auf natürliche Weise aus Wurzel, Samen, Stiel, Fruchtfleisch und Schale gewonnen – eine Komposition aus Zitruspflanzen und Gewürzen. Unbestreitbar zitrusartig, aber auf geheimnisvolle Weise komplex.
Orangenblüte, Bergamotte und Ambrette-Samen verbinden sich zu einem Duft, der an sonnenverwöhnte Orangenbäume erinnert. Leicht, hell und trotzdem mit Tiefe.
Das Wichtigste auf einen Blick
Natürliche Deodorants funktionieren – aber sie brauchen Zeit und die richtige Anwendung. Wer den Umstieg plant, versteht was in der Übergangsphase passiert und seinem Körper drei bis vier Wochen gibt, wird in den meisten Fällen nicht zurückschauen.
Die Frage nach Aluminium und Gesundheit ist wissenschaftlich noch nicht abgeschlossen. Was aber klar ist: wer es aktiv vermeiden möchte, hat heute sehr gute Alternativen – Produkte die wirken, sich gut anfühlen und Inhaltsstoffe verwenden, denen man vertrauen kann.
Und nicht alle natürlichen Deos sind gleich. Backpulver kann die Haut reizen, synthetische Duftstoffe verstecken sich hinter einem einzigen Wort auf der Zutatenliste, und die Qualität der Inhaltsstoffe macht den Unterschied zwischen einem Produkt das enttäuscht – und einem das bleibt.